Gesagt… Sheryl Sandberg

„Next time you are about to call your daughter bossy, take a deep breath and say ‚My daughter has executive leadership skills‘.“

0199A86B-3275-42B2-B25D-F81D4255933A

Sheryl Sandberg, COO, Facebook

Berliner Erklärung: Frauenverbände mahnen Gleichstellungspolitik an

Berlin, 19. Oktober 2017: Anlässlich der ersten Vorgespräche für eine mögliche Jamaika- Koalition fordern die Frauen der Berliner Erklärung 2017 die beteiligten Parteien auf, sich für eine entschiedene Fortsetzung der Gleichstellungspolitik einzusetzen.

Die 17 führenden Frauenverbände sind in Sorge, dass Frauenpolitik in dieser Legislatur- periode nur einen nachgeordneten Stellenwert haben könnte. Denn in den Wahlprogrammen der verhandelnden Parteien stehe Gleichstellung meist nicht im Fokus, und der Frauenanteil im Bundestag ist mit 30,6% auf den Stand von vor zwanzig Jahren gesunken. Es komme jetzt umso mehr darauf an, in den Verhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung wirksame Schritte in Richtung Gleichstellung zu verankern.

Berliner Erklärung: 17 Verbände wollen eine paritätische Teilhabe nicht nur in den Aufsichtsräten und in den Führungsebenen der Privatwirtschaft, sondern auch in der Politik Foto: Ralf Ruehmeier

Im Einzelnen fordern die Verbände eine paritätische Teilhabe nicht nur in den Aufsichtsräten und in den Führungsebenen der Privatwirtschaft, sondern auch in der Politik sowie in den Aufsichts-, Beratungs- und Vergabegremien bei Medien, Kultur, Medizin und Wissenschaft.

Eine der Kernforderungen der Berliner Erklärung 2017 ist eine Ausweitung der erprobten Quotenregelung auf die Aufsichtsräte der Unternehmen, die entweder börsennotiert sind oder der Mitbestimmung unterliegen. „Wir nehmen die Bundeskanzlerin und den Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU im Bundestag, Volker Kauder, beim Wort“, betont Monika Schulz- Strelow vom Verband Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) im Namen der Initiatorinnen. Beide hatten sich vor der Wahl sehr kritisch über die mangelnde Umsetzung der freiwilligen Selbstverpflichtung für mehr Frauen in den Chefetagen geäußert und mögliche weitergehende gesetzliche Schritte angekündigt.

Die Verbände der Berliner Erklärung 2017 fordern zudem weitere Schritte in Richtung Entgeltgleichheit und ein verbindliches Monitoring für alle gleichstellungspolitischen Maßnahmen. Wesentlich sei auch, dass Budget und Zuschnitt des Frauenressorts im Zuge der Verhandlungen bestmöglich ausgestattet werden. Schulz-Strelow kündigt an, die Gespräche weiter kritisch zu begleiten: „Die neue Bundesregierung muss sich daran messen lassen, ob sie zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe beitragen wird, oder ob sie eine Regierung des frauenpolitischen Rückschritts sein will.“

Henrike von Platen initiiert den ersten Fair Pay Management Circle im BFSFJ

Berlin. Um die Frage, was genau das neue Entgelttransparenzgesetz in der Umsetzung bedeutet und welche Konsequenzen diese Transparenz in der Unternehmenspraxis hat, geht es beim ersten Fair Pay Management Circle für Unternehmer und Personalmanager
am 22. November 2017 in Berlin. Veranstalter ist das Fair Pay Innovation Lab unter der Leitung der ehemaligen Präsidentin des BPW e.V., Henrike von Platen sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Hervorgegangen ist das FPI aus der Equal-Pay-Day-Kampagne der Business Professional Women Germany e.V., deren Präsidentin von Platen von 2010 bis 2016 war.

hvp-schwesig equalpayday

FPI-Chefin Henrike von Platen, hier mit der damaligen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

2016 hatte die Wirtschaftsexpertin das Fair-Pay-Bündnis initiiert und viel Unterstützung in Wirtschaft und Politik gefunden. Henrike von Platen ist fest davon überzeugt, dass Lohngerechtigkeit schon morgen möglich wäre – wenn alle sie wollten.

Wie bereiten sich Personalmanager und  Unternehmen sich auf Auskunftsersuche von Beschäftigten und die Berichtspflicht vor? Welche Instrumente und Hilfestellungen gibt es? Diese und andere Fragen sind zu klären.

Ziel der Veranstaltung ist der Austausch mit Ihnen und anderen Expertinnen und Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik: Wir erläutern die Hintergründe der gesetzlichen Neuerungen. In der nachfolgenden Diskussion haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich zum Entgelttransparenzgesetz auszutauschen und Fragen zur Umsetzung in der Praxis zu diskutieren.

Die Teilnahme erfolgt ausschließlich auf Einladung und ist nicht öffentlich – wichtig ist laut Veranstalterin „der informelle Austausch in neutralem Rahmen: aus unserer Sicht die beste Voraussetzung für den Dialog aller Akteure am Arbeitsmarkt“.

#1 Fair Pay Management Circle:
Das Entgelttransparenzgesetz in der Umsetzung
22. November 2017, 10:00 bis 12:00 Uhr mit anschließendem Imbiss
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

Digitalisierung: Virtuelle Teams erfordern besondere Maßnahmen

Laut einer Studie zur Digitalisierung der Arbeit könnte nahezu jeder zweite Büroraum in den nächsten zehn Jahren wegfallen. Dieser Trend hin zu der Flexibilisierung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, denn anders als Mitarbeiter in einem klassischen Präsenzarbeitsplatz sind virtuelle Mitarbeiter-Teams von Mitarbeitern sind neue Führungsstile erforderlich.

(ots)-Die virtuelle Firma ohne eigene Büroräume wird binnen einer Dekade zur Realität werden, sagt die aktuelle Studie „New Work“ der BWA Akademie („Consulting, Coaching, Careers“) voraus. So gab bei einer der Studie zugrunde liegenden Umfrage unter 100 Personalverantwortlichen aus der deutschen Wirtschaft beinahe die Hälfte (48 Prozent) an, in weniger als zehn Jahren diese Form der „Auflösung von Büroraum“ auf breiter Front zu erwarten. Zieht man den Zeitraum auf 15 Jahre, so liegt der Anteil der „Virtualisierungs-Jünger“ bei 85 Prozent. Lediglich 2 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass es „niemals“ so weit kommen wird.

„Bei Büroarbeitsplätzen hat der Trend zur Flexibilisierung nicht nur bei den Arbeitszeiten, sondern auch beim Arbeitsort längst begonnen“, erklärt BWA-Geschäftsführer Harald Müller. Das hat laut BWA-Studie gute Gründe: 81 Prozent der Personalverantwortlichen gehen von einer höheren Kreativität der Beschäftigten außerhalb des Büros aus und 68 Prozent von einer steigenden Zufriedenheit und Produktivität, wenn die Arbeitnehmer zu Hause, im Café oder unterwegs arbeiten können. Auf die Unternehmen sieht die BWA Akademie, die seit über 15 Jahren auf Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training sowie Arbeitsmarktprogramme spezialisiert ist, durch die Virtualisierung große Herausforderungen zukommen. „Es wird höchste Zeit, dass vor allem die Personalabteilungen kluge Antworten auf die Fragen finden, die sich stellen, wenn das Gros der Arbeitnehmer nicht mehr im Büro greifbar sein wird“, meint Harald Müller.

Virtuelle Mitarbeiter arbeiten anders

Einen Schlüssel dazu stellen laut BWA virtuelle Teams dar, die in der Regel zeitlich befristet, gelegentlich auch dauerhaft mit gemeinsamen Zielen an verschiedenen Orten und häufig zu verschiedenen Zeiten über regionale, nationale oder Unternehmensgrenzen hinweg zusammenarbeiten und vornehmlich über moderne Medien kommunizieren. „Natürlich gibt es Ähnlichkeiten in der Gruppendynamik zwischen virtuellen Teams und Präsenzgruppen, aber eben auch viele Unterschiede. So zeigen Studien, dass standortverteilte Teams eine andere Gewichtung zahlreicher Teamprozesse benötigen, um sowohl die individuelle als auch die Leistungsfähigkeit in der Gruppe zu fördern“, sagt Harald Müller.

Deutliche Steigerung bei Coworking Spaces

Hinzu kommt laut BWA-Chef Harald Müller, dass sich neben „klassischen Firmen“ immer mehr lose bzw. projektbezogene Arbeitsgemeinschaften zusammenfinden, die zunehmend in Wettbewerb zu herkömmlichen Unternehmen treten. Als einen Indikator hierfür wertet die BWA Akademie den Anstieg der sog. Coworking Spaces laut einer aktuellen Statista-Studie von 600 im Jahr 2010 auf über 16.000 im Jahr 2016 weltweit. Bis 2018 wird mehr als eine Verdoppelung auf 37.000 Coworking-Stätten prognostiziert. Interessanterweise liegt dabei Deutschland nach den USA auf dem zweiten Platz. „Klassische Unternehmen können von der Situation der Coworking Spaces durchaus lernen“, sagt BWA-Geschäftsführer Harald Müller.
Die BWA Akademie („Consulting, Coaching, Careers“) ist seit über 15 Jahren unter der Führung von Geschäftsführer Harald Müller als Spezialist für Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training sowie für Arbeitsmarktprogramme wie Beschäftigtentransfer erfolgreich.

Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Mit Hilfe der BWA haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das Spektrum reicht von der Begleitung von Change Management-Prozessen über Vermittlung und Coaching von Führungskräften bis hin zur Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens.

OTS: BWA Akademie newsroom: http://www.presseportal.de/nr/74029 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_74029.rss2

Studie: Mit dem Frauenanteil steigt die Innovationsfähigkeit

Frankfurt. Laut einer Studie der „Boston Consulting Group“ aus 2016 steigt die Innovationsfähigkeit einer Volkswirtschaft, wenn dort Frauen überproportional beschäftigt sind. Die BCG-Studie „The Mix That Matters: Innovation Through Diversity“ welche gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM) erstellt wurde. Mit einer Frauenquote von etwa 70 Prozent unter den Erwerbstätigen liegt Deutschland nur im Mittelfeld und nutzt im internationalen Vergleich nur unzureichend das weibliche Leistungspotenzial.

Ein anderes Bild zeichnet die Studie für die skandinavischen Staaten. Insbesondere Schweden, Island und Norwegen verfügen über überdurchschnittlich viele erwerbstätige  Frauen. Aufholen müsse Deutschland vor allem beim Anteil von Frauen in Führungspositionen und Gehältergleichheit.

„Durch die geringere Beteiligung der Frauen am Erwerbsleben liegen erhebliche Innovationspotentiale brach“, sagt Rocío Lorenzo, Partnerin im Münchner BCG-Büro. „Vergrößert sich der Pool der Frauen in Arbeit, können diese Potentiale gehoben werden.“ Auch der Chef der ersten auf hochqualifizierte Frauen spezialisierten Personal- und Karriereberatung HUNTING/HER, Christian Böhnke, verwies auf auf das noch wie vor bestehende Gender Pay Gap von 22 %. „Alleine die Tatsache, dass diese Lohnlücke zwischen Männern und Frauen existiert, zeigt welches volkswirtschaftliche Potenzial hier brach liegt“.

Auch wenn das sogenannte unbereinigte Gender Pay Gap zumindest in erster Linie nicht auf einer ungleichen Bezahlung für identische Leistungen basiert, sondern auf dem deutlich geringeren Anteil von Frauen in Führungspositionen bei gleichzeitig deutlich überproportional vielen Frauen in Teilzeit- oder Pflegejobs, zeige den Nachholbedarf deutlich. Aber auch auf Unternehmenseben gehe die Rechnung „mehr Frauenanteil ist gleich mehr Innovationsfähigkeit“ auf. „Wenn mehr als 15 bis 20 Prozent der Führungsjobs an Frauen gehen, nimmt die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens eindeutig zu,“ so BCG.

Die Autoren der Studie fordern gemäß einem Bericht des ManagerMagazin die Bundesrepublik auf, Tempo zu machen:

  • „Arbeitgeber sollten intensiv nach weiblichen Talenten fahnden. Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen sollte durch ein Transparenzgesetz bekämpft werden.
  • Der Wiedereinstieg nach der Babypause muss attraktiver gemacht werden: Weg mit dem Ehegattensplitting, Elternzeit nicht länger als ein Jahr, mehr Ganztag.
  • Die Politik muss die Väter kompromissloser in Familienaufgaben einbinden, durch eine exklusive Väterzeit und die Förderung der Familienteilzeit.“

Für diese Studie wurden seitens TUM und BCG 170 Unternehmen befragt, darunter mehrere Dax-30-Unternehmen. Zusätzlich analysierte das Studienteam in den Industrieländern der OECD die Rahmenbedingungen für Frauen.

Save the date: herCareer 2017 in München

München. Die Frauen-Karrieremesse herCAREER hat eine Vision, die sich nur gemeinsam realisieren lässt! 170 Jahre soll es bis zur beruflichen Gleichstellung von Männern und Frauen dauern – so lautet die jüngste Prognose des Weltwirtschaftsforums. Wenn wir dem entgegenwirken können, dann nur gemeinsam. Die herCAREER wurde ins Leben gerufen, um Frauen im beruflichen Umfeld zu unterstützen. Sie soll Frauen dort abholen, wo sie gerade stehen: am Jobeinstieg, -aufstieg, Wiedereinstieg oder bei der eigenen Gründung. Und zwar mit relevanten Themen, die sie auch wirklich betreffen.

Die herCAREER bricht Hierarchieebenen auf und ermöglicht einen Austausch auf Augenhöhe. Als Besucher/in haben Sie die Möglichkeit, sowohl das Wissen der Crowd anzuzapfen, aber auch von den Erfahrungen und dem Know-how erfahrener Role Models und Insidern zu lernen.

Fachmesse herCAREER in München

Workshop auf der her Career Fotoquelle: © herCAREER – Franz Pfluegl

Auf der herCAREER in München vom 12.-13. Oktober 2017 kommen Sie in lockerer Atmosphäre mit Fachexpertinnen und -experten ins Gespräch und können Ihr berufliches Netzwerk strategisch und gezielt ausbauen.

Einzigartig ist auch das Ausstellungsspektrum: Im Fokus stehen Arbeitgeber aus verschiedensten Branchen, spannende Weiterbildungsangebote, aber auch Themen rund um Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Angebote für Gründerinnen und Unternehmerinnen.

Das Ziel ist es, DIE Plattform für weibliche Karriereplanung in Deutschland zu werden, damit Frauen in ihrem beruflichen Vorankommen – sei es im Angestelltenverhältnis oder mit der eigenen Unternehmung – schneller vorankommen.

www.her-career.com

„Frauennetzwerke aufbauen“

Hamburg. Frauennetzwerke in der Arbeitswelt 2017: Netzwerkstudie von stellenanzeigen.de und Alsterloge: Die Netzwerkstudie 2017 gibt HR-Verantwortlichen wertvolle Expertentipps zur Gründung eines internen Frauennetzwerkes an die Hand. Die vollständige Studie steht ab jetzt zum kostenfreien Download bereit.

Wie etablieren HR-Verantwortliche ein erfolgreiches internes Frauennetzwerk? Bei der Netzwerkstudie 2017 stehen interne Frauennetzwerke in der Arbeitswelt 2017 im Mittelpunkt. Neben den Antworten der Studienteilnehmer bildet die Studie auch ganz praktische Tipps von Expertinnen ab.

Netzwerkstudie 2017: wertvolle Praxistipps für HR-Manager und Personalleiter

Sie sind längst ein wichtiger Bestandteil in vielen Unternehmen, in anderen entstehen sie gerade: interne Netzwerke von Frauen für Frauen. Ausschlaggebend für die Gründung eines internen Frauennetzwerks sind häufig Maßnahmen im Rahmen von Diversity & Inklusion (D&I).

Die Netzwerkstudie 2017 verfolgt einen ganz praktischen Ansatz. Deshalb geben darin Diversity Manager, HR-Verantwortliche und Initiatorinnen interner Netzwerke wertvolle Empfehlungen für die Etablierung eines erfolgreichen internen Frauennetzwerkes. Die praxisnahen Tipps reichen von grundlegenden Fragen wie „Ist ein internes Frauennetzwerk in meinem Unternehmen eine geeignete Maßnahme?“ über „Welches Ziel verfolgt das Netzwerk?“ zu „Wie fülle ich das Netzwerk mit Leben?“. Unterstützt wird dies von Ergebnissen der Online-Befragung „Karriere-Booster Netzwerk. Mit Vitamin B zum Erfolg.“.

„Ich setze mich schon lange intensiv mit internen Frauennetzwerken auseinander. Das Schöne daran: Sie sind alle unterschiedlich und die Gründungsgeschichten ganz individuell“, so Melanie Schütze, Gründerin der Alsterloge und Autorin der Studie. „Und genau deshalb sind interne Frauennetzwerke innerhalb der D&I-Aktivitäten nicht zu unterschätzen. Sie liefern einen sichtbaren Mehrwert.“

Die vollständige Studie steht ab sofort unter folgendem Link zum kostenfreien Download bereit: http://www.stellenanzeigen.de/netzwerkstudie2017.

Drei Top-Einblicke in die Netzwerkstudie 2017

Rund 57 Prozent aller Befragten finden es wichtig, dass Gender Diversity Teil der Unternehmenskultur ist. Als ziemlich oder sehr zufrieden mit der Integration bezeichnen sich aber nur 30 Prozent der Befragten.
Um Maßnahmen zur Förderung der Gleichberechtigung am Arbeitsplatz erfolgreich und nachhaltig einzuführen, ist ein unmissverständliches Engagement der Führungsebenen entscheidend. Initiativen, die keine Rückendeckung von oben erfahren, sind häufig zum Scheitern verurteilt.
Es ist von essentieller Wichtigkeit, Geschlechterausgewogenheit nicht zu einer Frauenangelegenheit verkommen zu lassen. Führungskräfte und männliche Kollegen sollten als Vorbilder und Multiplikatoren gewonnen werden. Eine durchdachte Kommunikationsstrategie hilft dabei, alle Mitarbeiter zu adressieren und möglichen Vorurteilen frühzeitig den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im stellenanzeigen.de GmbH & Co. KG

 

RKW sorgt für „mehr Frau am Bau“

Gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium veranstaltet das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW) ein Diskussionsforum im Rahmen des Projekts „Frauen in der Bauwirtschaft“

Gefüllte Auftragsbücher der Bauunternehmen und entsprechende Prognosen für die Baubranche dieses Jahr gehen von einer deutlichen Zunahme des Personalbedarfs in der Bauwirtschaft aus. Der Personalaufbau stösst jedoch regelmäßig an seine Grenzen. Die Arbeitskräftereserven auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind ausgeschöpft. Der Mangel an qualifiziertem Personal wird auch in der Bauwirtschaft zu einem wachsenden Geschäftsrisiko. Mit zunehmendem Fachkräftemangel rückt deshalb das Arbeitskräftepotential von Frauen in den Fokus betrieblicher Personalplanung. Gerade im Baubereich ist der Anteil der Frauen noch ausbaufähig.

Im Projekt „Frauen in der Bauwirtschaft – Potentiale stärker erschließen“ haben wir darum das Potential von Frauen für die Baubranche in den Mittelpunkt gestellt. Anhand positiver Beispiele von erfolgreichen Vorbild-Frauen sollen insbesondere junge Frauen für Bauberufe begeistert, gleichzeitig aber auch Bauunternehmen für eine Beschäftigung von Frauen sensibilisiert werden. Wichtige Handlungsfelder wurden diesbezüglich im Projektverlauf diskutiert und aufgezeigt. Die Ergebnisse wurden in einer Handlungshilfe zusammengefasst, in der nicht nur die Argumente für die Beschäftigung von Frauen, sondern auch praxisnahe Tipps dabei unterstützen sollen, mehr Frauen für die Bauwirtschaft zu gewinnen.

Interessierte Teilnehmer können sich hier KOSTENFREI ANMELDEN.

10 Jahre „Hunting/Her“: Frauen-Headhunter feiert Jubiläum

Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Jahre bevor einer gesetzlichen Frauenquote ernsthafte Aussichten auf eine erfolgreiche parlamentarische Verabschiedung zugestanden wurde, gründete der Hamburger Personalberater Christian Böhnke den ersten „Frauen-Headhunter“ im deutschen Sprachraum.

 

Einige Jahre später wurde die Personalberatung für Frauen dann in die neue Bezeichnung  HUNTING/HER HR-Partners umfirmiert – ein griffiger Markenname, der im Prinzip inhaltlich das Wesentliche Vorgehen bereits beschreibt.  „Wir sind damals der Entwicklung zweifellos etwas voraus gewesen“ sagt Böhnke.

Dem Hamburger Personalberater, der bereits 2001 mit seinem StartUp JOBHUNTERS.Online – Pioneers in ePlacement im Bereich der Outplacement-Beratung erfolgreich ist, gelang mit HUNTING/HER zum zweiten Male eine Pionierleistung. Die Erkenntnis, dass ein größerer Prozentanteil von weiblichen Fach- und Führungskräften neben dem Aspekt der Chancengleichheit vor allem im Interesse der Arbeitgeber ist, war noch nicht ansatzweise soweit fortgeschritten, so der Headhunter. „Heute brauchen kaum noch wirkliche Kaltakquisition, wir leben von den Empfehlungen.

Neben der Unternehmenskundschaft und den im Laufe der Jahre auf- und ausgebauten Kontaktnetze sind die „Frauen-Headhunter“ ebenso stolz auf die vielen Auszeichnungen für die Personalberatung. „Ein Höhepunkt war dabei sicherlich die Nominierung als Sachverständiger des Deutschen Bundestages und die Anhörung vor dem Wirtschafts- und Sozialausschuss“, so der Personalberater für Frauen.