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Die Gründer von Deutschlands erster auf Frauen konzentrierter Personalberatung Hunting/Her sehen Unternehmen und Gesellschaft bei ihren Anstrengungen zur Anpassung der Lohnlücke gefordert. Ähnlich äusserte sich Stephanie Bschorr, Präsidentin des Verbandes der Unternehmerinnen. Als Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses „Equal Pay Day“ begrüsst der Unternehmerinnen-Verband in seiner Presseinformation, dass sich die statistische Entgeltlücke stetig verringert und insbesondere bei jüngeren Frauen und Vollzeiterwerbstätigen überproportional sinkt.

 

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„Die Chancen auf Einkommensgleichheit bei Frauen und Männern sind bislang nur theoretisch gewährleistet“, betont Präsidentin Stephanie Bschorr. „Wir kennen die wirksamsten Stellschrauben zur Verringerung der Lohnlücke: Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen und weniger Frauen in Minijobs, bessere Vereinbarkeit und weniger Betreuungsengpässe, bessere steuerliche Erwerbsanreize und weniger zementierte alte Rollenverteilung.“

In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Christian Böhnke von der Hunting/Her Personalberatung, der bereits als Sachverständiger im Wirtschafts- und Sozialausschuss des Deutschen Bundestages zum Thema Entgeltgleichheit referiert hat. „Es ist insbesondere auch der unbereinigte Gender Pay Gap, der auch eine volkswirtschaftliche Aussagekraft hat: Er zeigt deutlich, wie viel ungenutztes Fachkräftepotenzial in einer ganzen Bevölkerungshälfte brach liegt, so der Personalberater.

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Hunting/Her-Chef Christian Böhnke (41) im Wirtschafts- und Sozialausschuss des Deutschen Bundestages zum Entgeltgleichheitsgesetz.

Die gesetzlichen Rahmen-bedingungen entsprechend zu verbessern, sei eine der zentralen Aufgaben der neuen Bundes-regierung, so die der BdU. „Wir erwarten klare Fort-schritte in der öffentlichen Betreuungsinfrastruktur und eine Reform des Ehegattensplittings für bessere steuerliche Anreize zur möglichst vollzeitnaher Erwerbstätigkeit von Frauen“, so Präsidentin Bschorr. „Als Stimme der Frauen in der deutschen Wirtschaft, für Unternehmerinnen, für Managerinnen, für erwerbstätige und für noch nicht erwerbstätige Frauen werden die deutschen Unternehmerinnen in ihrem Engagement für die Verwirklichung der gleichberechtigten wirtschaftlichen Teilhabe nicht nachlassen.“