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(gab) Berlin. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat Unternehmen ausgezeichnet, die sich gezielt für faire Karrierechancen für Frauen einsetzen. Ausgewählt wurden die Unternehmen im Rahmen der dritten Erhebungswelle des Frauen-Karriere-Index (FKi). Der Fki ist ein Projekt der Initiative Frauenpreis, welche vom Bundesfamilien-ministerium gefördert wird. Der FKi hat den Anspruch, hinsichtlich fairer Karrierechancen für weibliche Fach- und Führungskräfte eine übergreifende Transparenz herzustellen. 

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Prominente Auszeichnungen für faire Chancen: Ministerin Manuela Schwesig (SPD)

Durch den Index haben die Personal-verantwortlichen in den Unternehmen zusätzlich eine echte Möglichkeit, die eigene Attraktivität der Unternehmen für hochqualifizierte Frauen auszubauen und zu zeigen, dass sie faire Aufstiegschancen bieten.

„Faire Aufstiegschancen für Frauen durch mehr Transparenz“

Insbesondere Frauen mit Karriereambitionen gibt der Frauen-Karriere-Index detaillierte Auskunft über den Stellenwert von Gleichstellung und Frauenförderung innerhalb eines potenziellen Arbeitgebers. „Unternehmen die sich am FKi beteiligen zeigen damit, dass sie bereits heute schon freiwillig und mit großem Engagement daran arbeiten, Frauen faire berufliche Chancen zu eröffnen“ heisst es dazu aus dem Ministerium. Unterstützung findet die Aussage durch die Personalchefs mehrerer teilnehmender Unternehmen.

Den teilnehmenden Unternehmen geht es darum, faire Aufstiegschancen herzustellen – schon aus ganz eigenen Interessen heraus: Angesichts drohender Engpässe im Bereich hochqualifizierter Fach- und Führungskräfte gelten Frauen mittlerweile als ein Wettbewerbsfaktor für die Zukunft, so Barbara H. Lutz. Die ehemalige Topmanagerin weiß, wovon sie spricht: Lutz entwickelte nicht federführend nur den FKi im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, sondern ist seit 2014 Managing Partner der auf Frauen spezialisierten Managementberatung HUNTING/HER.

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Ausgezeichnet: Das Diversityteam von TÜV Rheinland Saskia Jakisch, Personalvorstand Thomas Biedermann und Sabine Hager  

Ähnlich äussert sich Thomas Biedermann, Personalvorstand von TÜV Rheinland: “Wir wollen die Karriereperspektiven für Frauen in unserem Unternehmen verbessern und gezielt fördern. Schließlich möchten wir den Frauenanteil in Führungspositionen weiter steigern – da haben wir Nachholbedarf.“ Daher habe man beispeilhaft ein unternehmenseigenes „Women’s Network“ mit vielfältigen Initiativen wie etwa einem Mentoring-Programm für Frauen mit dem Namen „TAFF – TÜV Rheinland Mentoring Angebot für zukünftige Fach- und Führungsfrauen“ etabliert, so Personalmanager Biedermann, unter dessen Leitung sein Unternehmen sich gemeinsam mit der ING Diba den geteilten Platz 8 im diesjährigen FKi-Ranking der frauenfördernden Unternehmen erkämpfen konnte.