Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , ,

Von Alexa Desch-Gerber, GF LeadUP! HUNTING/HER career partners

Berlin. Dieses Motto wählten die Veranstalter für die voll besetzte Tagung vom Women´s Network“ der TÜV Rheinland AG in seiner Dependance in Berlin. Lässt sich die Familie und der Beruf wirklich auch für Karrierefrauen vereinbaren? Und wie den noch deutlich unterrepräsentierten Anteil von Frauen in Fach- und Führungspositionen insbesondere in den MINT-Bereichen steigern? Fragen, welche die Tagung domienierten. Der Veranstalterin war es gelungen, einige hochkarätige Experten aus Politik, Verbänden und Personalmanagement zu gewinnen. Die Eröffnungsrede von Personalvorstand Thomas Biedermann unterstrich noch einmal die  Bedeutung des Themas am Beispiel des eigenen Unternehmens. „Besonders mit Blick auf die Globalisierung und dem demografischen Wandel gibt es hier Handlungsbedarf. Als international agierender Konzern haben wir darüber hinaus Vorbildcharakter in Sachen gleiche Chancen für alle“.

HUNTING/HER Personalberatung Frauen Karrierecoaching

Im Anschluss folgte ein erfrischend informativer Vortrag über die Erfolgsfaktoren familienfreundlich-erer Arbeitszeitgestaltung durch Sofie Geisel vom Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie, welches beinahe Workshopcharakter bekam. Es wurde dabei deutlich, dass sich mit familienbewussteren Rahmenbedingungen sowohl für die Belegschaft als auch für die Unternehmen eine Win-win-Situation schaffen lässt. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sich ohne Zeitnot ihren beruflichen und familiären Aufgaben widmen. Arbeitgeber können flexibler auf schwankende betriebliche Anforderungen reagieren und profitieren von einer hohen Arbeitgeberattraktivität“, so Geisel.

Eine These, die im Anschluss daran auch von der Podiumsrunde lebhaft debattiert wurde. Die Teilnehmer Jutta von Falkenhausen (FidAr), Gita Tripathi von EWMD International und PersonalManagerin Astrid Westermann (Axel Springer) sowie der führende Personalberater für Frauen, Christian M. Böhnke („HUNTING/HER„) diskutierten verschiedene Ansätze der Förderung familienfreundlicherer Arbeitsbedingungen, die Karrierechancen für Frauen in MINT-Berufen und Wege für den Ausbau des Anteils weiblicher Führungskräfte sowie deren spezifische Entwicklung in den Unternehmen.