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Berlin. „Karriere. Kinder. Work-Life-Balance.“ Unter diesem Motto stand die trotz frühlingshafter Temperaturen gutbesuchte Veranstaltung am 14. März in den Berliner Räumlichkeiten des TÜV Rheinland. Als Referenten und Podiumsteilnehmer konnte das „Women´s Network“ des Unternehmens eine thematisch interessante Kombination aus Politik, Verbänden und HR Management präsentieren.

HUNTING/HER Personalberatung Frauen Karrierecoaching

Als Vertreter aus dem Bereich HR traten neben Personalvorstand Thomas Biedermann und Axel Springer-Personalchefin Astrid Westermann auch der auf Frauen fokussierte Outplacement– und Personalberater Christian Böhnke vor das Publikum.

Primär politische, aber nicht weniger aufschlussreiche Schwerpunkte brachten hingegen neben Gita Tripathi von EWMD International auch Juristin Jutta von Falkenhausen von FidAr ein. Die ebenfalls geladene Diversity-Expertin Susanne Kittner von der Deutschen Bahn AG musste hingegen aus terminlichen Gründen kurzfristig ihre Teilnahme absagen.

Als besonders kurzweilig in Erinnerung geblieben dürfte der sehr interaktive Vortrag von Sofie Geisel vom Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie von DIHK und dem Bundesfamilienministerium sein. Neben der regelmäßige Einbeziehung des Publikums überzeugte die Referentin vor allem mit ihren praxisnahen Inhalten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Bild: Personalvorstand Biedermann, Personalberater Christian Böhnke, HUNTING/HER-Personalberatung

Personalvorstand Thomas Biedermann skizzierte zum Auftakt vor den knapp 100 Teilnehmern, die vielfältigen Angebote, die seit Gründung des Women’s Network des Unternehmens vor rund einem Jahr entwickelt worden sind – etwa ein sehr erfolgreiches internes Mentoringprogramm, Coaching Angebote in Kooperation mit dem europäischen Frauennetzwerk EWMD und eine Seminarreihe unter dem Motto „Womens only“. Zudem erläuterten Vorstand Biedermann sowie Personalberater Böhnke, weshalb Diversity zunehmend zu einem Schlüsselfaktor im Personalmanagement wird: „Besonders mit Blick auf die Globalisierung und demn demographischen Wandel gibt es hier Handlungsbedarf. Als großes Unternehmen und international agierender Konzern haben wir darüber hinaus Vorbildcharakter in Sachen gleicher Chancen für alle“, sagte Biedermann. Dies gelte auch bei der Besetzung von Führungspositionen.

„Die Diskussion am Schluss hat gezeigt: Das Interesse an dem Thema ist auch in Berlin sehr groß“, berichtet Sabine Hager. „Wir werden daher jetzt an unseren Standorten in der Hauptstadt mit denm Mentoringprogramm  Power Teams, dem Coaching Angebot des EWMD beginnen und einen Ladies‘ Lunch einführen.“