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Eine Untersuchung der Anforderungen von Akademikerinnen bei der Arbeitgeberwahl der Leuphana Universität in Lüneburg in Zusammenarbeit mit der Frauen-Personalberatung HUNTING/HER HR-Partners zeigt, wenngleich eher punktuell, geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Erwartungshaltung weiblicher High Potentials.

Durch den zunehmenden Konkurrenzkampf um Fachkräfte („war for talents“) herrscht ein zunehmendes Interesse an Frauen als Fach- und Führungskräfte. Jedoch adressieren die Recruiting- bzw. Akquisitionsmaßnahmen bisher primär männliche Bewerber. Aufgabe des Projekts ist es herauszufinden, welche Bedürfnisse Frauen als Bewerberinnen haben und in wiefern Unterschiede bei den Männern festzustellen sind. Die Zielgruppe wurde hierbei auf Akademiker/innen und Jungakademiker/innen beschränkt. Das Ziel dieser Arbeit war somit die Untersuchung der Anforderungen von Akademikerinnen bei der Arbeitgeberwahl.

Dieses Projekt wurde im Auftrag der HUNTING/HER HR-Partners KG, einer Personalberatung für Frauen, realisiert.

Die Forschungsfrage lautete: Haben junge Akademikerinnen andere Anforderungen bei der Arbeitgeberwahl als Akademiker?

Es wurden drei Hypothesen aufgestellt, mit Hilfe derer die Forschungsfrage beantwortet werden konnte.

  • Die Rangfolge der Anforderung unterscheidet sich bei Akademikerinnen und Akademikern
  • H2: Die Studienrichtung hat Einfluss auf die Anforderungen bei der Arbeitgeberwahl bei Frauen
  • H3: Mit steigendem Alter ändern sich die Anforderungen bei der Arbeitgeberwahl bei Frauen

Um das angestrebte Ziel zu erreichen, wurde während des gesamten Projektzeitraums Literaturrecherche sowie Literaturverwaltung betrieben. Auf Basis derer konnte ein Überblick über den Forschungsstand und die Ausgangslage geworfen werden, es konnten Hypothesen und letztendlich ein Fragebogenerstellt werden. Nach dem Entwurf und darauffolgender Abstimmung des Fragebogens, wurde dieser an Studierende höheren Semesters, Jungakademiker/innen und Akademiker/ innen verteilt. Die Befragung fand schriftlich und online statt. Nachdem zahlreiche Personen an der Befragung teilnahmen, wurden die Fragebögen ausgewertet. Dabei kam heraus, dass zwischen Akademikerinnen und Akademikern durchaus, wenngleich eher überschaubare Unterschiede bezüglich der Anforderungen an den Arbeitgeber vorliegen.

Dies sei „beispielsweise daran erkennbar, dass bei den relevanten Faktoren des Unternehmensimages den Frauen die Branche und die Internationalität, Marktposition und Corporate Social Responsibility (CSR) bei einem Unternehmen am wichtigsten sind“.