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Es sei gut, dass Teilnehmer des Wirtschaftsgipfels in Davos ihre Ehe-Frauen mitbringen dürften, schreibt FAZ-Redakteur Carsten Knop spitzfindig, „sonst wäre das Treffen in der Schweiz eine allzu männliche Veranstaltung. Schade ist allerdings, dass es nicht mehr Frauen gibt, die in der umgekehrten Rolle ihre Männer als Begleiter mitbringen. Der Anteil der Frauen unter den offiziellen Teilnehmern des Forums ist in den vergangenen Jahren nicht gestiegen, sondern sogar gesunken“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Obgleich in Davos bereits seit zwei Jahren eine Frauenquote gilt: So verlangen die Veranstalter von Ihren Teilnehmern, dass je Delegation von fünf Personen mindestens eine Frau dabei sein müsse.

Um dies zu umgehen, seien nicht wenige Unternehmen auf die Idee gekommen, stattdessen die Delegation einfach auf vier Personen zu beschränken. Das Ergebnis: Waren 2011 noch ganze 17 Prozent der Delegierten weiblich, sind im laufenden Jahr noch gerade 16 Prozent der immerhin 2500 geladenen Delegationsmitglieder Frauen.