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Personalberater Christian M. Böhnke von HUNTING/HER (Aus: SAT 1 News)

Personalberater Christian Böhnke von HUNTINGHER (Aus: SAT 1 News)

Berlin. 16. Januar. (gab) Wenn Mitte Februar der Familienausschuss und der Ausschuss für Arbeit und Soziales zusammen tagen, soll auch Personalberater Christian M. Böhnke als Experte zum Thema „Entgeltdiskriminierung – Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern“ gehört werden. Im Rahmen dieser Anhörung soll Böhnke den Ausschuss-mitgliedern aller im Bundestag vertretenden Fraktionen Auskünfte über seine Erfahrungen in der beruflichen Praxis und darauf basierende Empfehlungen zu den Gesetzesvorlagen von SPD und BÜNDNIS 90 / GRÜNE abgeben.

Hintergrund: Frauen verdienen in Deutschland selbst bei vergleichbarer Tätigkeit oft nach wie vor weniger als ihre männlichen Kollegen. Auch in Führungspositionen sind Frauen bekanntlich noch immer deutlich unterrepräsentiert. Der Chef der HUNTING/HER Personalberatung für Frauen, HUNTING HER HR-Partners, Christian M. Böhnke warnt davor, eine ungleiche Behandlung in der Entlohnung hinzunehmen. Unterschiede alleine aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit seien „schlicht lächerlich“ und kaum zu rechtfertigen.

Bei einer konsequent leistungsbezogenen Vergütungspolitik gebe es keinerlei sachliche Begründungen für eine unterschiedliche Entlohnung, so der „Frauen-Headhunter“. Allerdings gibt er zu, dass die Gründe dafür in der Praxis sehr vielfältig seien und eine Trendwende zu beobachten wäre. So wies er in der Nachrichtensendung SAT 1 News darauf hin, dass Frauen im Top-Management weiter deutlich unterrepräsentiert seien.