Diversity-Expertinnen kritisieren Rückschritt

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Führungskräfte-Coaches von Hunting/Her Plus kritisieren Rückschritt in tradierte Rollenbilder

Hamburg/Frankfurt/München. Auch wenn sich die aktuelle Situation in Deutschland etwas entspannt hat, äussern Expertinnen sich kritisch zur aktuellen Entwicklung hinsichtlich der Gleichstellung von Frauen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt. „Wir sehen bereits, dass es weit überproportional die Frauen sind, die sich durch die aktuelle Situation dazu gezwungen fühlen, ihre Karriere hintenanzustellen.

Diese bisherige Evidenz wirft dabei ein fragwürdiges Licht auf das tatsächliche Entwicklungsstadium der Gleichstellung in unserer Gesellschaft und wird auch volkswirtschaftlich Konsequenzen haben. Durch die aktuelle Situation werden teils selbst Führungsfrauen vielfach in tradierte Rollenbilder zurückgedrängt und zwar in einem Ausmaß, das schon überrascht“ sagt Dr. Stephanie Robben-Beyer, Coach und Associate bei Hunting/Her Plus.

Save the date: Fair Pay Circle in Berlin

Das Fair Pay Innovation Lab und die European School of Management and Technology laden Sie herzlich ein, diese Fragen bei unserem nächsten Fair Pay Management Circle zu diskutieren: Am 22. Oktober 2020 sind wir zu Gast an der ESMT Berlin.

Teilnehmende dürfen sich freuen auf zwei Gäste die genau wissen, wie faire Bezahlung in der internationalen Praxis funktioniert: Marcus Priest, Global Head of Reward bei der Novartis International AG, und Lúvísa Sigurðardóttir, Quality Director Equal Pay im Landspitali – The National University Hospital of Iceland werden uns in ihren Impulsen von der Umsetzung ihrer Vergütungsstrategien berichten. 

Als echter global player hat sich das internationale Pharmaunternehmen Novartis während der UN-Generalversammlung in 2018 verpflichtet, gerechte Entlohnung umzusetzen, ist Mitglied der Equal Pay International Coalition und setzt sich für konstruktiven Best Practice Austausch in der Wirtschaft ein. Das Krankenhaus Landspitali in Reykjavík zeigt, wie Lohngerechtigkeit im Gesundheitssektor umgesetzt werden kann – in keinem anderen Land der Welt gibt es so ehrgeizige Ziele und effektive Gesetze wie in Island.

In der nachfolgenden Diskussion haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich auszutauschen und der Frage nachzugehen, wie geeignete Maßnahmen identifiziert werden können und sich deren Erfolg an einzelnen Standorten und auf internationaler Ebene messen lässt. 

Globaler Top-Headhunter steigt bei Hunting/Her ein

Düsseldorf / Hamburg Mit dem Einstieg bei „Deutschlands führendem Headhunter für Frauen“will Stanton Chase seine strategische Positionierung im Bereich Diversity ausbauen.

Die auf Führungs-Frauen spezialisierte Personalberatung Hunting/Her HR-Partners wird Teil der globalen Top-Personalberatung. Das gaben die Geschäftsleitungen beider Headhunter in Düsseldorf bekannt.

„Mit diesem Engagement unterstreicht Stanton Chase die hohe Bedeutung des Themas Diversity für unser Haus. Indem wir die branchenspezifischen Kompetenzen von Stanton Chase um die genderspezifische Expertise der Kolleginnen und Kollegen von Hunting/Her ergänzen, können wir unsere Kunden noch gezielter darin unterstützen, ihre Diversity-Ziele zu erreichen“ so Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer Stanton Chase Düsseldorf.

In die selbe Richtung stieß auch Hunting/Her-Managing Partner Regina „Unsere Unternehmenskunden profitieren weiterhin von der langjährigen Erfahrung der Hunting/Her Personalberatung im Bereich Female Executive Search; nun synergetisch verstärkt durch das Büronetz und das branchen-spezifische Know-How einer internationalen Top-Beratung.“

Als Teil von Stanton Chase sei Hunting/Her in der Lage, auch internationale Lösungen bieten zu können. „Schließlich sind Diversity und Inclusion global ein zentrales Thema für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen“.

„Frauen-Headhunter“ wird teil von Top-Personalberatung

Beide Personalberater stimmten in ihrer Einschätzung darin überein, dass die erfolgreiche Implementierung von Mixed Leadership eine der zentralen Aufgaben der kommenden Dekade für Unternehmen sein wird – „und zwar auch und primär aus ökonomischen Gründen“ betonte der Headhunter. „Diverse Teams wirken komplementär, zeigen kreativere Problemlösungsansätze und führen zu einer höheren Innovationsrate“.

Stanton Chase International zählt zu den führenden, weltweit tätigen Executive Search-Beratungsunternehmen. Kernkompetenz ist die Besetzung von Führungspositionen in allen Branchen. Gegründet 1990, ist Stanton Chase International mit 74 Standorten auf allen Kontinenten vertreten. Neben dem weltweit stärksten Büro in Düsseldorf, verfügt Stanton Chase in Deutschland über weitere Büros in Frankfurt und Stuttgart.

Nach einem Bericht der AllBright Stiftung ist die Frauenquote im Top-Management von Familienunternehmen noch einmal deutlich geringer als bei börsennotierten Konzernen.

Dabei ist Gender Diversity im Management heute in der Regel noch nicht zu den Prioritäten der 100 größten deutschen Familienunternehmen. So zählten 406 Männer zur oberen Führungsebene der Unternehmen, aber lediglich 30 Frauen.

Dies ist eine Frauenquote von nicht einmal 7 Prozent (6,9) und liegt noch einmal deutlich unter dem dem Frauenanteil der 160 börsennotierten Unternehmen in Deutschland (10 Prozent). Viel zu tun also auch für auf Frauen spezialisierte Personalberatungen wie den Düsseldorfer Frauen-Headhunter Hunting Her.

“Nur 29 der 100 größten Familienunternehmen haben überhaupt eine Frau in der Geschäftsführung und es gibt nur ein einziges Unternehmen mit mehreren Frauen in der Geschäftsführung” so die Studie der Stiftung. Weiter: “In nur zwei der großen Familienunternehmen sind weibliche Familienmitglieder Vorsitzende der Geschäftsführung: B. Braun Melsungen und Trumpf.

BÖRSENNOTIERTE FAMILIENUNTERNEHMEN SCHNEIDEN BESSER AB

Die öffentliche Erwartungshaltung wirkt: Je höher die Transparenz des Unternehmens und der Einfluss familienfremder Akteure, desto höher ist auch der Frauenanteil in der Geschäftsführung. 20 der 100 größten deutschen Familienunternehmen sind an der Börse notiert und die Familie hält dort einen signifikanten Anteil der Aktien. Die Hälfte dieser börsennotierten Familienunternehmen hat eine Frau in der Geschäftsführung (10 von 20), bei den privaten Familienunternehmen ist es
weniger als ein Viertel (19 von 80).

Der Frauenanteil in den Geschäftsführungen börsennotierter Familienunternehmen ist mit 10,3 Prozent höher als in den 80 Familienunternehmen, die nicht börsennotiert sind, dort liegt er bei nur 5,9 Prozent. Am schlechtesten schneiden die Unternehmen ab, die sich
zu 100 Prozent in Familienbesitz befinden, hier liegt der Frauenanteil in den Geschäftsführungen bei nur 4,8 Prozent.”

Diversity als Schlüsselfaktor für Recruiting bei IT Jobs

Düsseldorf / Zürich. Gender Diversity ist gerade im Bereich von IT Jobs ein wichtiger Faktor– auch für die Wettbewerbsfähigkeit von Arbeitgebern. Als weiteren Schritt zu mehr Chancengleichheit hat sich der international agierende IT-Spezialist ARVATO Systems daher nun mit der auf Frauen fokussierten Personalberatung HUNTING/HER auf eine Zusammenarbeit verständigt.

„Wir freuen uns, in diesem erstklassigen Unternehmensumfeld unseren Anteil beim Recruiting von Führungs- und IT Jobs leisten zu dürfen“ so Christian Böhnke, Managing Partner bei HUNTING/HER, dessen deutsch-schweizer Headhunting-Agentur kürzlich im Rahmen einer Befragung unter Personalentscheidern von der Wirtschaftswoche mit dem Titel „beste Personalberatung 2019“ in der Kategorie Medien, IT, Telekommunikation ausgezeichnet wurde.

„Deutschlands beste Personalberater 2019“ für Medien- und IT-Jobs

„Gerade die vielfältigen Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten bei ARVATO Systems gepaart mit der direkten Anbindung an einen so namhaften Medien- und Dienstleistungskonzern machen das Recruiting hier so spannend“. Dies gelte sowohl für Führungs- als auch für ein breites Spektrum an Fachpositionen, so der IT Headhunter.

„Wirtschaftswoche“: „Frauen-Headhunter“ unter den besten Personalberatern Deutschlands 2019

Das Handelsblatt-Magazin Wirtschaftswoche zeichnet in der aktuellen Ausgabe die besten Personalberater 2019 aus. 

In diesem Ranking wurden neben Egon Zehnder, RusselReynolds und weiteren international führenden Personalberatern auch der „Frauen-Headhunter“ Hunting/Her HR-Partners mit fünf Sternen in den Branchen der Medien und Telekommunikation ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit Prof. Christel Gade von der IUBH Internationalen Hochschule Bad Honnef untersuchte das Wirtschaftsmagazin aus Düsseldorf nun bereits zum vierten Mal mit einer Befragung von Personalmanagern den Markt der Personalberatungen und Headhunter.

Hunting Her: Einziger „Frauen-Headhunter“ unter „Deutschlands besten Personalberatern 2019“ im Wiwo-Ranking

So bewerteten zwischen Juli und Oktober dieses Jahres mehr als 2500 HR-Entscheiderinnen und HR-Entscheider ihre Erfahrungen mit insgesamt 885 Headhunter und Personalberater.

 

Zitiert…

„Eine familienfreundliche Unternehmenskultur macht es den kleinen und mittelständischen Unternehmen leichter, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Der „Fortschrittsindex Vereinbarkeit“ soll die Unternehmen dabei unterstützen: Er macht Fortschritte bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser nachvollziehbar. Zudem setzt er Anreize für die Unternehmen, sich über passende familienfreundliche Maßnahmen Gedanken zu machen – bei gleichzeitiger Berücksichtigung der betrieblichen Interessen.“ 

Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags

Top-Job-Adventskalender: „Stellenangebote, bei denen faire Karriere- und Einkommenschancen geboten werden“

Hamburg / Frankfurt am Main. Seit dem ersten Advent veröffentlicht die als „Frauen-Headhunter“ bekannt gewordenen Personalberatung HuntingHer täglich neue Stellenangebote. Die auftraggebenden Unternehmen sind dabei ausnahmslos Arbeitgeber denen dezidiert am Ausbau ihres Frauenanteils im Management gelegen ist, so dass weibliche Bewerber hier faire Einkommens- und ENtwicklungschancen erwarten. 

HuntingHer-Personalberaterin Regina Lindner, Managing Partner in Düsseldorf

Von der mittelständischen Firma über Konzerntöchter von Augsburg bis Kiel und zwei DAX-Konzernen reichen die Stellenangebote in kaufmännischen Leitungsfunktionen in HR, Controlling, Finanzen und Rechnungswesen als auch für den IT- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich.

Wert legt die Headhunterin darauf, dass insbesondere Frauen oft noch eine zu ausgeprägte Zurückhaltung an den Tag legen, sich auf eine Führungsposition zu bewerben, wenn nicht alle Parameter mit dem eigenen Profil übereinstimmen.“

Laut Studien bewerben sich männliche Führungskräfte auf Jobsuche durchschnittlich bereits auf Vakanzen wenn ihr Profil nur zu etwa zur Hälfte übereinstimmt, während Frauen sich erst bei etwa 90 Prozent von einem Stellenangebot angesprochen fühlen. Dieses Missverhältnis schlage sich bei klassisch per Stellenanzeige operierenden Personalberatungen dann natürlich auch in der Shortlist nieder, also jener Bewerberauswahl, die dann beim Unternehmen präsentiert wird.

„Über unseren spezifischen Ansatz Female Executive Search bestätigt sich dann meist sehr deutlich, dass es insbesondere für kaufmännischen Leitungsfunktionen wie beispielsweise die Bereiche Finance, HR oder Controlling mindestens ebenso viele hochqualifizierte Frauen wie Männer gibt. Man muss nur manchmal etwas genauer suchen – und vor allem hinsehen.“

Interessierte finden eine Auswahl an Top-Jobs unter www.huntingher.com/stellenangebote.

Gesagt…

„Das Paradigma der Unternehmenswelt gründet auf Methoden, die nach veralteten männlichen Kriterien ersonnen wurden. In der Arbeitswelt hat man sich niemals ernsthaft mit dem Eintritt der Frauen auseinandergesetzt.

Im Übrigen gesteht eine große Anzahl von ihnen, dass sie sich in Männer »verwandeln« mussten, um Erfolg zu haben. Faktisch werden Frauen, die das ablehnen, oft von Führungspositionen ferngehalten, auch wenn sie immer besser ausgebildet sind und ihre Leistungen außer”

Die Geheimnisse der Therapeuten von Christophe André (© Kailash 2012)
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