Diversity als Schlüsselfaktor für Recruiting bei IT Jobs

Düsseldorf. Frankfurt am Main. Gender Diversity ist gerade im Bereich von IT Jobs ein wichtiger Faktor– auch für die Wettbewerbsfähigkeit von Arbeitgebern. Als weiteren Schritt zu mehr Chancengleichheit hat sich der international agierende IT-Spezialist ARVATO Systems daher nun mit der auf Frauen fokussierten Personalberatung HUNTING/HER auf eine Zusammenarbeit verständigt.

„Wir freuen uns, in diesem erstklassigen Unternehmensumfeld unseren Anteil beim Recruiting von Führungs- und IT Jobs leisten zu dürfen“ so Christian Böhnke, Managing Partner bei HUNTING/HER, dessen Headhunting-Agentur kürzlich im Rahmen einer Befragung unter Personalentscheidern von der Wirtschaftswoche mit dem Titel „beste Personalberatung 2019“ in der Kategorie Medien, IT, Telekommunikation ausgezeichnet wurde.

„Deutschlands beste Personalberater 2019“ für Medien- und IT-Jobs

„Gerade die vielfältigen Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten bei ARVATO Systems gepaart mit der direkten Anbindung an einen so namhaften Medien- und Dienstleistungskonzern machen das Recruiting hier so spannend“. Dies gelte sowohl für Führungs- als auch für ein breites Spektrum an Fachpositionen, so der IT Headhunter.

„Wirtschaftswoche“: „Frauen-Headhunter“ unter den besten Personalberatern Deutschlands 2019

Das Handelsblatt-Magazin Wirtschaftswoche zeichnet in der aktuellen Ausgabe die besten Personalberater 2019 aus. 

In diesem Ranking wurden neben Egon Zehnder, RusselReynolds und weiteren international führenden Personalberatern auch der „Frauen-Headhunter“ Hunting/Her HR-Partners mit fünf Sternen in den Branchen der Medien und Telekommunikation ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit Prof. Christel Gade von der IUBH Internationalen Hochschule Bad Honnef untersuchte das Wirtschaftsmagazin aus Düsseldorf nun bereits zum vierten Mal mit einer Befragung von Personalmanagern den Markt der Personalberatungen und Headhunter.

Hunting Her: Einziger „Frauen-Headhunter“ unter „Deutschlands besten Personalberatern 2019“ im Wiwo-Ranking

So bewerteten zwischen Juli und Oktober dieses Jahres mehr als 2500 HR-Entscheiderinnen und HR-Entscheider ihre Erfahrungen mit insgesamt 885 Headhunter und Personalberater.

 

Zitiert…

„Eine familienfreundliche Unternehmenskultur macht es den kleinen und mittelständischen Unternehmen leichter, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Der „Fortschrittsindex Vereinbarkeit“ soll die Unternehmen dabei unterstützen: Er macht Fortschritte bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser nachvollziehbar. Zudem setzt er Anreize für die Unternehmen, sich über passende familienfreundliche Maßnahmen Gedanken zu machen – bei gleichzeitiger Berücksichtigung der betrieblichen Interessen.“ 

Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags

Top-Job-Adventskalender: „Stellenangebote, bei denen faire Karriere- und Einkommenschancen geboten werden“

Hamburg / Frankfurt am Main. Seit dem ersten Advent veröffentlicht die als „Frauen-Headhunter“ bekannt gewordenen Personalberatung HuntingHer täglich neue Stellenangebote. Die auftraggebenden Unternehmen sind dabei ausnahmslos Arbeitgeber denen dezidiert am Ausbau ihres Frauenanteils im Management gelegen ist, so dass weibliche Bewerber hier faire Einkommens- und ENtwicklungschancen erwarten. 

HuntingHer-Personalberaterin Regina Lindner, Managing Partner in Düsseldorf

Von der mittelständischen Firma über Konzerntöchter von Augsburg bis Kiel und zwei DAX-Konzernen reichen die Stellenangebote in kaufmännischen Leitungsfunktionen in HR, Controlling, Finanzen und Rechnungswesen als auch für den IT- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich.

Wert legt die Headhunterin darauf, dass insbesondere Frauen oft noch eine zu ausgeprägte Zurückhaltung an den Tag legen, sich auf eine Führungsposition zu bewerben, wenn nicht alle Parameter mit dem eigenen Profil übereinstimmen.“

Laut Studien bewerben sich männliche Führungskräfte auf Jobsuche durchschnittlich bereits auf Vakanzen wenn ihr Profil nur zu etwa zur Hälfte übereinstimmt, während Frauen sich erst bei etwa 90 Prozent von einem Stellenangebot angesprochen fühlen. Dieses Missverhältnis schlage sich bei klassisch per Stellenanzeige operierenden Personalberatungen dann natürlich auch in der Shortlist nieder, also jener Bewerberauswahl, die dann beim Unternehmen präsentiert wird.

„Über unseren spezifischen Ansatz Female Executive Search bestätigt sich dann meist sehr deutlich, dass es insbesondere für kaufmännischen Leitungsfunktionen wie beispielsweise die Bereiche Finance, HR oder Controlling mindestens ebenso viele hochqualifizierte Frauen wie Männer gibt. Man muss nur manchmal etwas genauer suchen – und vor allem hinsehen.“

Interessierte finden eine Auswahl an Top-Jobs unter www.huntingher.com/stellenangebote.

Gesagt…

„Das Paradigma der Unternehmenswelt gründet auf Methoden, die nach veralteten männlichen Kriterien ersonnen wurden. In der Arbeitswelt hat man sich niemals ernsthaft mit dem Eintritt der Frauen auseinandergesetzt.

Im Übrigen gesteht eine große Anzahl von ihnen, dass sie sich in Männer »verwandeln« mussten, um Erfolg zu haben. Faktisch werden Frauen, die das ablehnen, oft von Führungspositionen ferngehalten, auch wenn sie immer besser ausgebildet sind und ihre Leistungen außer”

Die Geheimnisse der Therapeuten von Christophe André (© Kailash 2012)
Mehr Infos zum Buch.

HuntingHer: Headhunter für Frauen wächst weiter regional im Bereich Outplacement & Coaching

„Die bundesweit erste Adresse für Frauen mit Karriereambitionen“ zu sein – diesen Anspruch proklamiert die Hamburger Personalberatung HUNTING/HER. Mit ihrer Tochterunternehmung HUNTING/HER Career-Partners hat der Frauen-Headhunter nun damit begonnen, sie Struktur im Großraum Köln-Bonn und Frankfurt am Main zu verstärken. So konnte am Standort Dillenburg – geographisch in der Mitte zwischen Fulda und Bonn gelegen – die renommierte Autorin, Trainerin und Speakerin Dr. Stephanie Robben-Beyer als Associated Partner gewonnen werden. „Ich freue mich sehr, künftig meine Expertise auf dem Gebiet des Business Coachings unter der Dachmarke von HUNTING/HER Career-Partners einbringen zu dürfen“, so Robben-Beyer.

Neueste Verstärkung für das Team von Hunting/Her Career

Neueste Verstärkung für das Team von Hunting/Her Career: Dr. Stephanie Robben-Beyer; hier mit Regina Lindner / Foto: Hunting/Her HR (2019)

„Frau Dr. Robben-Beyer ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Bereich des Business Coachings“ so Senior-Partnerin Regina Lindner aus Düsseldorf. „Umso mehr freuen wir uns, diese langjährige Erfahrung ab sofort vor Ort in der Region zwischen Fulda, Bonn und Frankfurt am Main zu wissen. Die promovierte Altphilologin ist damit die neueste Verstärkung eines bundesweiten Teams, welches sämtliche Kompetenzfelder im Bereich Talentmanagement, Business-Coaching und Karriereberatung sowie Outplacement für Frauen abdeckt.

„Der Markt für Business-Coaching und Karriereberatung für Frauen ist hierzulande kaum zu überblicken“, so die 51jährige. „HUNTING/HER deckt hier nicht nur thematisch das komplette Beratungsspektrum von der Personalberatung als Headhunter über die Talentmanagement und -Entwicklung bis hin zum New- bzw. Outplacement von Akademikerinnen ab, sondern verfügt zusätzlich über ein ganzes Netzwerk von Expertinnen vor Ort in fast allen deutschsprachigen Metropolregionen.“

„Prinzip ohne Praxis“ – Juristinnenbund fordert Nachbesserungen beim Entgelttransparenzgesetz

PM. Obgleich der Grundsatz der Entgeltgleichheit sowohl im deutschen als auch im Recht der Europäischen Union verankert ist kritisiert der Juristinnenbund die Rechtsgrundlage als „ein Prinzip ohne Praxis.“ 

„Die Durchsetzungsschwäche ist so eklatant, dass der sogenannte Gender Pay Gap sich über Jahrzehnte hinweg kaum verringert hat. Es fehlt an Transparenz, durchsetzungsstarken sozialen Akteur*innen und dem Willen der Verantwortlichen, Diskriminierungen zu beseitigen. Die gravierenden gesetzlichen Mängel müssen endlich behoben werden.“, sagt Maria Wersig, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V.

„Die Gleichstellung der Geschlechter ist, wie im Grundgesetz verankert, eine staatliche Aufgabe. Die Erreichung dieses Ziels kann also nicht ausschließlich denen überlassen werden, die selbst von Diskriminierung betroffen sind.“ 

Ein großes Manko sei, dass die betriebliche Prüfung der Lohnunterschiede nicht gesetzlich verpflichtend ist. Das Entgelttransparenzgesetz enthält lediglich eine Aufforderung dazu. Für ein effektives Recht müssen außerdem staatliche oder zivilgesellschaftliche Institutionen ermächtigt werden, die Einhaltung der Entgeltgleichheit vor Gericht durchzusetzen.

Gleiche Bezahlung gerichtlich einzufordern ist in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern allein den diskriminierten Personen überlassen. Indes bestehen im Verbraucherschutzrecht und dem Umweltschutz entsprechende Verbandsklagemöglichkeiten bereits. Dazu die DJB-Präsidentin: „Die Gleichstellung der Geschlechter ist, wie im Grundgesetz verankert, eine staatliche Aufgabe. Die Erreichung dieses Ziels kann also nicht ausschließlich denen überlassen werden, die selbst von Diskriminierung betroffen sind. Das ist umso unsinniger, da diese sich häufig in Vertragsbeziehungen befinden, die von einem strukturellen Machtungleichgewicht geprägt sind. Risiko und Kosten sind so hoch, dass Betroffene von ihren individuellen Rechten selbst dann kaum jemals Gebrauch gemacht haben, wenn sie von ihrer Benachteiligung wussten. Darüber hinaus hat eine erfolgreiche Individualklage keine rechtliche Wirkung auf vergleichbare Fälle; so bleiben diskriminierende Entgeltsysteme und -praxen selbst unangetastet.“

Die Anträge der Fraktionen im Deutschen Bundestag von DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die in der heutigen öffentlichen Anhörung im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend diskutiert werden, enthalten ebenfalls die Forderung nach einem Verbandsklagerecht.

Auch die Bundestagsfraktion der Sozialdemokraten forderte dies schon in einem Gesetzentwurf von 2012. Um die gravierenden Fehler des Entgelttransparenzgesetzes auszubessern, bedürfe es aber weiterer gesetzlicher Schritte, wie den djb-Stellungnahmen vom 27. Februar 2017 und vom 11. März 2019 zu entnehmen ist. „Der Gender Pay Gap zeigt die weiterhin fortbestehenden Machtunterschiede und Diskriminierungen in unserer Gesellschaft. Dem muss durch effektive gesetzliche Regelungen begegnet werden“ so der Deutsche Juristinnenbund. 

Equal Pay Day in der ARD: „Hart aber fair“ u.a. mit Henrike von Platen

Düsseldorf. Unter der Motto „Frauen unter Druck, Männer am Drücker: Alles so wie immer?“ stand das Motto der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ mit Frank Plasberg am 18.03.2019 – dem Equal Pay Day und warf dabei die Frage auf: „Weniger Gehalt, weniger Führungspositionen – dafür mehr Hausarbeit: Warum verlieren Frauen immer noch gegenüber Männern? Muss der Staat eingreifen: mit Quoten und Gesetzen? Oder reicht etwas weibliche Geduld, weil sich selbst Männer auf Dauer bewegen?“ 

Zum diesjährigen Equal Pay Day diskutierten diese Fragen neben der Schauspielerin und Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes, dem Autor von „Wie tickt Deutschland?“, Stephan Grünewald, der früheren Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, FAZ-Wirtschaftsredakteur Rainer Hank auch Henrike von Platen, einer der Initiatorinnen des Equal Pay Day und heutige Chefin des Fair Pay Innovation Lab in Berlin.

„Frauen können in Verhandlungen nicht agieren wie Männer, sonst gelten sie als zickig. Wenn sich Männer überschätzen, finden wir das hingegen toll.“

Henrike von Platen bei „Hart, aber fair“

Während die frühere CDU-Ministerin mit einigen Aussagen für Wirbel sorgte, sprang ihr der mehrfach der Journalist Hank bei. Gemeinsam war man der Auffassung, dass der sogenannte Gender Pay Gap in Höhe von 21 Prozent reine Polemik darstellen würde.  „Es wird so getan, als würden sich ein Junge und ein Mädchen bei Daimler am Band bewerben, und der Junge bekommt 21 Prozent mehr Lohn. Das ist aber falsch“ (Rainer Hank) und verwies auf das bereinigte Gender Pay Gap von „nur“ noch etwa 6 Prozent.

Wenn Menschen weniger verdienen würden als andere, hätten diese halt schlicht meistens die falsche Ausbildung gewählt: „Wer eine Ausbildung als Maschinenbauer hat, bekommt einen höheren Lohn, egal ob Mann oder Frau“. Dies rief den sichtbaren Unmut der Equal Pay-Expertin und FPI-Chefin von Platen hervor: „In den Chefetagen ist das Gehaltsgefälle teilweise so hoch, dass Männer dort das Doppelte bis Dreifache verdienen.“

Neben einer höheren Sensibilität für das Thema Lohngerechtigkeit forderte die Unternehmensberaterin unter anderem auch mehr Frauen in Führungspositionen.  „Frauen können in Verhandlungen nicht agieren wie Männer, sonst gelten sie als zickig. Wenn sich Männer überschätzen, finden wir das hingegen toll.“ Solche Rollenstereotype gelte es nachhaltig zu bekämpfen.

Equal Pay Day: Es geht um mehr als faire Bezahlung

Mit dem heutigen Freitag neigt sich der der letzte reguläre Werktag vor dem diesjährigen Equal Pay Day seinem Ende zu. Bis zu diesem Datum am kommenden Montag haben Deutschlands Frauen als Kollektiv rein rechnerisch umsonst gearbeitet. Kritiker halten hier entgegen, dass es sich bei den prognostizierten 21 % Lohnlücke „nur“ um den von externen Faktoren unbereinigte Gender Pay Gap handle.

 

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Equal Pay Day: Noch immer liegt der unbereinigte Gender Pay Gap bei etwa 21 % / Copyright by Pexels.com

Doch gerade dieses unbereinigte Gender Pay Gap hat für die studierte Ökonomin Regina Lindner von der führenden auf Frauen spezialisierten Personalberatung HUNTING/HER Career-Partners die eigentliche Aussagekraft hinsichtlich „des weitgehend noch immer brachliegenden Leistungspotenzials einer ganzen Bevölkerungshälfte“.
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